Reiseapotheke

Erstversorgung für unterwegs

Glaubt man den Meinungsumfragen in der derzeitigen Finanzkrise, werden viele ihren Urlaub statt in fernen Gefilden in Europa verbringen. Nicht nur das knapper werdende Geld, sondern auch die zuletzt chaotischen Zustände im Flugverkehr lassen vor weiten Reisen zurückschrecken. Eine spezielle individuell zusammengestellte Reiseapotheke sollten Sie als Erstversorgungsmöglichkeit in jedem Urlaub immer parat haben. Vorsorge für jede Reise

Bei Fernreisen ist es der/die Reisende gewohnt, medizinische Vorsorge zu treffen. Hier ist es selbstverständlich, diverse Medikamente und Malaria vorbeugende Substanzen mitzuführen. Bei Reisen innerhalb unseres Kontinents vergisst so manche/r auf vorausschauendes Handeln, denn er/sie unterliegt der trügerischen Sicherheit, dass in Europa alles bestens ist und keinerlei Planung vonnöten wäre. Wer aber schon einmal am Urlaubsort erkrankt ist, kann viele Erlebnisse über Sprachschwierigkeiten, Nichterreichbarkeit von Ärzten und Nichtakzeptanz der europäischen Versicherungskarte (mit der Notwendigkeit, das Honorar bar zu begleichen) erzählen. Deshalb ist es sinnvoll, auch innerhalb Europas eine kleine Apotheke mitzuführen, um gegen häufige, banale Erkrankungen gewappnet zu sein und nicht extra medizinische Hilfe in An-spruch nehmen zu müssen…

Verdauungsbeschwerden

Zu den häufigsten Erkrankungen im Urlaub zählen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Hier helfen Metoclopramid (z.B. Paspertin®) bzw. Darmflora fördernde Medikamente (z.B. Antibiophilus® oder Bioflorin®) oder bei hartnäckigen Durchfällen Loperamid (z.B. Imodium®).

Bei Durchfall sollte man auch immer an einen ausreichenden Ersatz der Verluste an Wasser und Elektrolyten denken. Man kann dieses Defizit mit Elektrolyt-Pulver (Normhydral®) oder mit dem „Hausmittel“ – ½ Liter reinen Orangensaft mit (kohlesäurefreiem) Mineralwasser auf 1 Liter verdünnen, dort 1 EL (Trauben-)Zucker, 1 TL Salz und eine Messerspitze Backpulver dazugeben – ausgleichen. Die alte „Weisheit“ Cola und Salzstangen zu essen ist falsch und kann den Durchfall noch verschlimmern.

Häufig haben gerade die Damen im Urlaub das Problem der Verstopfung, weil die hygienischen Zustände in vielen Reiseländern mit unseren mitteleuropäischen Erwartungen nicht Schritt halten können. Hier können Guttalax®-Tropfen das Urlaubsglück perfekt machen.

Vorbeugend ist reichliche Flüssigkeitszufuhr, viel Obst und Gemüse und viel Bewegung von Nutzen. Ungewohntes Essen, veränderte klimatische Bedingungen können auch neben den genannten Beschwerden „nur“ zu Magen-Darm-Koliken führen, die sehr schmerzhaft sein können. Wärme (Thermophor), Diät und „Pulver“ mit krampflösender Wirkung (Buscopan compositum Dragees®) sind dann eine Wohltat. Auch bei Beschwerden im Zusammenhang mit der Menstruation können diese Dragees eingesetzt werden.

Auch das gerade im Süden übliche spät abendliche Essen und/oder der häufig im Urlaub verstärkte Alkoholkonsum können empfindlichen Personen, die ohnehin auch schon zu Hause mit Sodbrennen und Gastritis kämpfen, zum Verhängnis werden. Hier erleichtern Antacida (Riopan-Magengel®) neben entsprechender Veränderung der Ernährungsgewohnheiten die Lage.

Reisekrankheit

Egal, ob mit dem Auto, dem Flugzeug oder dem Schiff (Fähre) gereist wird, so manchem Urlau-ber wird schon die Anreise durch die sogenannte Kinetose (Reisekrankheit) vergällt. Bei Reisen mit heftiger Bewegung kann sich eine krampfhafte Übelkeit einstellen. Diese beginnt oft mit kaltem Schweiß, Verlangen nach frischer Luft, man möchte eigentlich nur sterben. Schwindel und Übelkeit beim Fahren im Auto, Schiff oder Flugzeug. Ekel vor Speisen, auch beim Gedanken daran. Hier gibt es Hilfe in verschiedenen Darreichungsformen: Kaugummi (Travelex), Tropfen (Vertirosan Tropfen®) oder Pflaster (Scopoderm TTS®).

Atemwegsinfekte

Gerade Reisen in anders temperierte Zonen oder der Wechsel zwischen klimatisiertem Auto und Hitze des Südens und dann nassgeschwitzt wieder zurück, führt auch im Urlaub nicht selten zu Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Es empfiehlt sich daher die Mitnahme von Nasentropfen (Nasivin®), Medikamenten gegen Hustenreiz (Prospan-Brausetabletten® oder Paracodin-Tabletten/Tropfen®) und Hals-schmerzen (TANTUM LEMON – Pastillen®). Schleimiger Husten hingegen spricht auf Ace tylcystein (Fluimucil®) gut an. Kopfschmerz und Fieber bekämpft man mit Paracetamol (Mexalen®).

Haut

Die Haut ist im Urlaub verschiedenen Gefahren ausgesetzt. Die häufig sonnenungewohnte Haut wird allzu oft zu rasch den UV-Strahlen ausgesetzt, will man doch nach der Rückkehr entsprechend urlaubsgebräunt den Kollegen-Innen am Arbeitsplatz entgegentreten. Auch wenn unsere Oberfläche mit wirkungsvollem Sonnenschutz gut geschützt wird (zeitgerecht gibt es über die Qualität der Produkte jährlich einen Test der Konsumentenschützer) kann es vorkommen, dass Rötung, ja Blasenbildung auftritt. Hier verschaffen Salben oder Gels mit Antihistaminika als Inhaltsstoff (Fenistil-Gel®) oder in schweren Fällen lokale Cortisongabe (Advantan-Milch®) Linderung.

Auch Insektenstiche oder Nesselausschlag nach Quallenkontakt können durch oben genannte Mittel positiv beeinflusst werden.

Juckreiz am ganzen Körper durch ungewohntes Essen, unverträgliche Kosmetika (Stichwort: Mallorca-Akne) kann am besten mit juckreizstillenden Tabletten (Cetirizin-Zyrtec®, Desloratadin-Xyzal®), ebenfalls Antihistaminica, bewältigt werden. Zu beachten gilt dabei, dass diese Substanzen von sich aus bereits Müdigkeit hervorrufen können und dies verstärkt in Kombination mit Alkohol tun.

Herrscht in der Scheidenflora ein Ungleichgewicht an Bakterien – wie im Urlaub häufig der Fall – treten rasch die bekannten Symptome ein: Brennen, Juckreiz und Schmerzen. Hier helfen GynophilusCE Scheidenkapseln, diese enthalten spezielle Milchsäurebakterien.

Zudem sollte die Scheidenflora nicht durch übertriebenes Reinigen mit desinfizierenden Seifen gestört werden. Den Intimbereich am besten nur mit warmen Wasser, höchstens mit sanften milchsäurehaltigen und hautberuhigenden Produkten, wie zum Beispiel Lactamousse® aus der Apotheke pflegen.

Auch kleinere Verletzungen sind im Urlaub nicht auszuschließen: gegen Abschürfungen, Verbrennungen und oberflächliche Schnitt- und Rissquetschwunden sollten auch die notwen-digen Utensilien ins Reisegepäck verfrachtet werden. Zur Desinfektion sind Betaisodona®- oder Wundesin-Lösung® zu empfehlen, zur weiteren Wundbehandlung VitaWund®-Salbe oder -Gel oder Betaisodona-Wundgel®. Auch Verbandstoff (Momentverband), metallisierte Wundauflage (Almulin®) und Pflaster (hier auch an wasserfeste Produkte denken, wenn gleich diese natürlich richtiges Baden im Meer auch nicht aushalten) gehören mit auf Reisen.

Bindegewebe- und Stützapparat

Ein falscher Schritt am Berg, ein ausgelassenes Fußballspiel am Strand und schon ist es geschehen. Das Sprunggelenk schmerzt und eine Schwellung macht sich bemerkbar. In solchen und ähnlichen Fällen ist neben Kühlung (kaltes Wasser, in ein Handtuch eingewickeltes Eis oder ein Cool-Pack) die Stützung mit einer elastischen Binde und die Anwendung von lokal abschwellenden Salben (Dolo-Menthoneurin-Gel® oder Hirudoid-Salbe®) eine Hilfe, die Beschwerden rascher abklingen zu lassen. Stärkere Schmerzen können durch die Einnahme Mefenaminsäure (Parkemed®) oder Ibuprofen gemildert werden, wobei aller-dings dann schon überdacht werden sollte, einen Arzt oder ein Krankenhaus aufzusuchen, um eine gröbere Verletzung mittels Röntgen ausschließen zu können. Die beiden oben genannten Substanzen können auch bei Fieber und Kopfschmerzen angewendet werden, allerdings sind Nebenwirkungen von Seiten des Magen-Darm-Traktes bei diesen eher als beim Paracetamol zu erwarten.

Augen und Ohren

Das offene Autofenster oder die auf höchsten Touren laufende Klimaanlage hat schon so manches Auge zum Tränen gebracht. Um wie-der ungestört die Schönheit(en) des Urlaubs-ortes (und seiner Bewohner) sehen und genießen zu können, gehören Augentropfen (Oculo-Heel-Tropfen®) zur Hand.

Bei schon bekannter Neigung zu Entzündungen des äußeren Gehörganges beim Baden und Tauchen bewähren sich Normison-Ohrentropfen® zur Vorbeugung. Diese pflegen den Gehörgang und verhindern das Ansammeln von Wasser. Ist das Malheur schon passiert, braucht man wirkungsvollere Waffen gegen eine Gehörgangsentzündung, hier sollten dann Otosporin-Ohrentropfen® verwendet werden.

Kreislauf

Vor allem junge Menschen und Frauen kämpfen des Öfteren gegen Schwindel und Müdigkeit in warmen Gefilden. Grund ist das Absacken des Blutes durch weitgestellte Gefäße.
Bewegung und (wiederum) reichlich Flüssigkeitszufuhr verhindern das Auftreten, in hart-näckigen Fällen können kreislaufstützende Medikamente(Effortil®) eingesetzt werden.

Vorbeugung

Gewisse Erledigungen muss man schon vor dem Urlaub tätigen, weil sie doch einen Arztbesuch notwendig machen.
Hierher gehören die Impfungen. Nicht nur in fernen Ländern muss man geschützt sein, manche Impfungen sind selbst in Mitteleuropa, andere in Südeuropa sinnvoll. Grundsätzlich sollte niemand ohne Tetanus (Wundstarrkrampf)-Impfung auf Reisen gehen. Schon kleinste Wunden können es dem Erreger ermöglichen, in die Wunde zu gelangen.
Bei unter 60-jährigen ist eine Impfung nach der (meistens in Babyalter und dann in der Schule erfolgten) Grundimmunisierung alle 10 Jahre notwendig (ab 60 alle 5 Jahre).

Die Impfung gegen Leberentzündung (Hepatitis) macht sowohl in Mitteleuropa, aber besonders in Bereich der Küsten des Mittelmeeres (Südfrankreich, Italien, Griechenland, iberische Halb-insel) Sinn.
Die FSME-Impfung ist besonders in Süddeutschland, Österreich und Tschechien sinn-voll, um einer Erkrankung nach einem Zeckenbiss zuvor zu kommen.

Ebenfalls zur Vorbeugung gehört die Mitnahme von Silbernitrat-Tabletten zur Wasserdesinfek-tion, wenn man abseits der Zivilisation auch in Europa sicher sauberes Wasser konsumieren will. Auch „Hardware“ gehört ins Urlaubsgepäck: es empfiehlt sich die Mitnahme von Fieber-thermometer, Verbandsschere und Leukoplast, um auch hier nicht erst ein Geschäft oder eine Apotheke aufsuchen zu müssen.

Eigene Medikamente

Bei all den Empfehlungen für verschiedene Situationen im Urlaub ist es ganz wichtig, nicht zu vergessen, die eigenen, ständig einzunehmenden Tabletten in den Urlaub in ausreichender Menge (denken Sie auch an Verzögerungen bei der Reise!) mitzunehmen.

Hinweis: Für einen Teil der genannten Medikamente benötigt man ein Rezept Ihres Arztes. Es ist daher sinnvoll, „Ihre“ individuelle Reiseapotheke mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.

Mir bleibt als Abschluss nur der Wunsch an Sie, dass Sie nach dem „Regenschirmprinzip“ Ihre wohlgefüllte Reiseapotheke ungeöffnet nach Hause bringen, weil keinerlei Unwohlsein oder Krankheit Ihr Urlaubsglück getrübt hat. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen und erholsamen Urlaub!

Dr. Merten Gareiss


Reiseapotheke Eucerine

Eucerin Sun Protection – eine neue Dimension im Sonnenschutz

Rechtzeitig zum Start der Sonnensaison erweitert Eucerin sein erfolgreiches Sonnenschutzprogramm, das neben wirksamen UVA/UVB-Filtern, einen einzigartigen biologischen Schutz durch Licochalcone bietet. Die Hautzellen werden auch in tieferen Hautschichten vor sonnenbedingten Schäden geschützt. Eucerin Sun Protection umfasst Fluids und Cremen mit LSF 30 und 50+ für das Gesicht, Lotionen und Sprays für den Körper mit LSF 20, 30 und 50. Für Sonnenallergiker gibt es die Spezialformulierungen: ein Creme-Gel LSF 25 und After Sun Creme-Gel und spezielle Produkte für Kinder runden das Sortiment ab. Der Eucerin Sonnenschutz mit innovativen Formeltechnologien lässt sich leicht auf der Haut verteilen und zieht schnell ein – für ein extra leichtes Hautgefühl!

www.eucerin.at
Exklusiv in Apotheken!


Bei Reiseübelkeit: Travelex-Kaugummi

Viele Menschen leiden bei Autofahrten, Flügen oder Bahnfahrten unter Reiseübelkeit. Travelex -Kaugummi ist ein homöopathisches Komplexmittel, das Übelkeit bekämpft. Zur optimalen Wirkung sollte 1 Kaugummi 1 bis 2 Stunden vor Reiseantritt gekaut werden. Gegebenenfalls alle 1-2 Stunden einen weiteren Kaugummi während der Reise kauen. Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene geeignet.

Erhältlich in Ihrer Apotheke


Reiseapotheke Oculoheel

Oculoheel®-Einmalaugentropfen gegen Augenreizungen

Reizungen der Augen und die dadurch hervorgerufenen Beschwerden, wie tränende oder trockene Augen bis hin zu Fremdkörpergefühl werden immer häufiger. Belastungen durch Staub und Abgase, die häufige Arbeit am Bildschirm, Einflüsse
durch Wind und Sonne sowie das Tragen von Kontaktlinsen können die Gründe dafür sein.

Oculoheel®-Einmalaugentropfen sind gut verträglich, für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene geeignet und können von Trägern weicher oder harter Kontaktlinsen verwendet werden. Sie sind in Einzelphiolen verpackt und daher auch ideal für unterwegs und auf Reisen.

Rezeptfrei in Ihrer Apotheke.

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen
informieren Gebrauchsinformation, Arzt
oder Apotheker.


Reiseapotheke Curasept

Cutasept® feet als erfolgfreiche Fußpilzprophylaxe

Ein hohes Risiko, sich mit einem Fußpilz zu infizieren, besteht vor allem in gemeinschaftlich genutzten, viel frequentierten Räumen, in denen vorwiegend barfuß gelaufen wird , z. B.

  • in Wasch- und Duschräumen
  • Sauna und Schwimmbad
  • Umkleidekabinen
  • Hotelzimmern
  • Fitness- und Sportstudios
  • Solarien

Weiterhin ist eine gezielte Fußpilzprophylaxe empfehlenswert:

  • bei längerem Tragen von gleichem Schuhwerk,
  • insbesondere bei Gummistiefeln, Arbeitsschuhen
  • bei längerem Tragen von Socken
  • beim Schuhtausch zwischen verschiedenen Personen, z. B. beim Verleih von Bowling- oder Ski- schuhen

Als vitalisierende Fußpflege empfiehlt sich Cutasept® feet vor allem nach starker Beanspruchung der Füße, z.B.:

  • nach ermüdenden, stehenden Tätigkeiten
  • nach dem Sport
  • wenn sich das Tragen festen Schuhwerks über längere Zeit nicht vermeiden ließ

Cutasept® feet ist ein treibgasfreies Pumpspray und wird unverdünnt auf die Haut, die Socken oder in die Schuhe gesprüht. Das Fußspray sollte ausreichend benetzen und für 30 Sekunden auftrocknen. Eine praktische Überkopf-Sprühpumpe erleichtert die Anwendung.


Reiseapotheke Anti Mück

ARIES Anti Mück Spray

ist ein natürlicher Mückenschutz für die Haut.
Er enthält eine mückenabwehrende Duftkomposition aus ätherischen Ölen.
Alle Wirkstoffe, sind kompatibel mit der Wirkstoffliste der BIO-EU Verordnung.

  • Dermatologisch getestet
  • Ohne Treibgas ­ sprüht mit reiner Atemluft
  • Eco Control zertifiziert
  • 50 ml Flasche Ab sofort in allen Apotheken erhältlich (PZN 3428371) ­
  • EVP 7,95 EUR.