Mag. pharm Dr. Irene Promussas

Mag. pharm Dr. Irene PromussasAusbildung

1987-1995 Studium der Pharmazie an der Universität Wien

1995 Sponsion zur Magistra der Pharmazie

1995/96 Aspirantenjahr in der Lindenapotheke, Wien 17

1996-2003 Dissertationsstudium am Institut für Krebsforschung der Universität Wien, Abt. Prof. Michaels Micksche, Thema: „The role of the Human Bronchial Epithelial Cell in inflammatory and malignant lung diseases“

2003 Promotion zum Dr. der Naturwissenschaften

Zusatzausbildung

Homöopathie (Grundlagen und Arzneimittelbilder) bei König und Dorcsi

Praxis durch Assistenz in der Homöopathie-Ordination Dr. Wolfgang Schweizer

Familie

  • Verheiratet mit Dr. Georg Danek, Univ. Doz. für klassische Philologie
  • Zwei Kinder:
  • Stella, geb. 1999, seltene chronische Stoffwechselerkrankung (Hyperinsulinismus)
  • Timotheos, geb. 2005, gesund
  • 3 erwachsene Stiefkinder: Theodora, Konstantin, Nikolaus

Hobbies

  • Lesen, Reisen
  • Griechischer Volkstanz
  • Orientalischer Bauchtanz

Gründung der Lobby4kids – Kinderlobby im Jänner 2005

Durch die Geburt meiner behinderten Tochter Stella wurde mir bewusst, das ein Netz fehlt, in dem betroffene Eltern nach der anfangs schockierenden Meldung über eine unheilbare Krankheit ihres Kindes aufgefangen werden. Informationen werden zufällig gewonnen, es gibt niemanden, der einen führt durch den Behörden- und Förderungsdschungel. Überdies ist der Austausch mit Betroffenen ohne Organisation schwierig, weil jeder sich zunächst in sein Schneckenhaus zurückzieht.

Als ich 2003 von meiner mobilen Kinderkrankenschwester gefragt wurde, ob ich bei einer Plattform, die so ein Loch füllen sollte, mitmachen wollte, sagte ich sofort zu. Schon bald wurde ich zur Sprecherin ernannt von Fr. Prof. Kircher, einer der Co-Autorinnen von „Weggelegt“, die aber betonte, dass ihr jemand Betroffener an der Spitze wichtig sei. Schlussendlich gründete ich dann zwei Jahre später den Verein Lobby4kids, weil ich sah, dass so eine Plattform ohne Struktur und Rechtsperson nicht gehört wird. Nach den üblichen Anfangsschwierigkeiten funktioniert unsere Selbsthilfegruppe mit ihrem Netzwerk sehr gut, bedroht ist sie immer wieder durch mangelnde finanzielle Förderung. Derzeit b eschäftigen wir uns hauptsächlich mit der Integration von chronisch kranken Kindern in Kindergärten, Schulen und Horten.