AntiAging

AntiAgingWohlbefinden für Frau und Mann

Das Hauptaugenmerk der Kosmetik liegt heute auf dem Erscheinungsbild der Haut, welches den Menschen prägt. Natürliche Erscheinungen sind Sommersprossen, Leberflecken und natürlich auch Altersflecken. Wir verschönern unser Aussehen durch Make Up, Cremen, Salben, Lidschatten, Wimperntusche oder sogar durch Tätowierungen. Außerdem kann passender Schmuck unserem Körper einen wunderschönen Ausdruck verleihen und unsere Haut zusätzlich strahlen lassen.

Die Haut- das größte menschliche Organ

Zusammen mit den sogenannten Hautanhangsgebilden wie Haare, Nägel, Schweiß-, Duft- und Talgdrüsen, erfüllt die Haut eine Vielzahl an Aufgaben. Abhängig von Körpergröße und Gewicht beträgt die Oberfläche 1,5-2 Quadratmeter. Sie wiegt im Durchschnitt (ohne Unterhaut) etwa 3,5 Kilogramm und stellt damit das größte Organ des Menschen dar.

Als passives und aktives Schutzorgan schützt sie vor schädlichen Einflüssen von Außen wie z.B. Krankheitserreger, mechanischen Verletzungen, Strahlenschäden, und vor Flüssigkeits- Elektrolyt- und Proteinverlusten. Wir scheiden über die Haut Stoffwechselendprodukte (Schlackenstoffe) aus, wenn unsere anderen Entgiftungsorgane überfordert sind.

Über die Haut kann der Körper seinen Wärmehaushalt regulieren. Schweißdrüsen wirken der Überhitzung des Körpers durch Schwitzen entgegen. Bei Kälte werden die Haut und das Unterhautfettgewebe nur noch gering durchblutet und wirken dadurch wie ein Isolator. Haare übernehmen nur noch eine geringe Wärmefunktion. Dennoch kennen wir das Prinzip eines Fellkleides durch das Auftreten einer „Gänsehaut“.

Als Kontakt- und Sinnesorgan können wir den Informationsaustausch durch Körpersignale erkennen. Ausdruck einer emotionalen Reaktion kann das Erröten oder Erblassen sein, das durch die Erweiterung oder Verengung der Hautblutgefäße, vor allem im Bereich von Gesicht, Hals und Dekolleté entsteht.

Die Schönheit der Haut – Gesundheitszustand des Körpers

Die Schönheit der Haut hängt vom allgemeinen Gesundheitszustand des ganzen Körpers und der einzelnen Organe ab. Hier spielt die richtige Ernährung eine außerordentlich wichtige Rolle. Vor allem bei Harnsäureüberschuss und Obstipation (oder eine andere Magen- und Darmstörung) kann oft Couperose auftreten. Sie tritt zwar überwiegend bei Frauen auf, aber auch Männer können davon betroffen sein. Die Haut ist bei einer Frau anders strukturiert als beim Mann. Die Hautschichten, in denen das Bindegewebe liegt, sind dünner. Außerdem verlaufen die Fasern, aus denen das Bindegewebe besteht, nicht wie beim Mann kreuzweise, sondern parallel. Bei Couperose gibt es anfangs vorübergehend eine Rötung, vor allem auf Nase und Wangen. Bei mehrmaligem Auftreten bleiben Rötungen infolge einer Stauung in den Kapillargefäßen länger bestehen. Diese Stauung führt dann zu einer bleibenden Gefäßerweiterung. Eine Bindegewebsschwäche aufgrund der heutigen Zivilisationskost, welcher Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe, natürliche Farbstoffe und reines Quellwasser fehlen.

Gesunde Haut durch richtige Ernährung

Lebensmitteln, die einen positiven Einfluss auf die Haut haben:

  • Butter, Kaltgepresste Öle (Leinöl, Kürbiskernöl, Olivenöl, Hanföl…) enthalten einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren
  • Topfen und Molke enthalten schwefelhaltige Aminosäuren
  • Weizenkeime enthalten Lecithine, Vitamine, Spurenelemente
  • Vollkorngetreide enthält alle wichtigen Vitalstoffe (vor allem Hirse, Gerste, ungeschälter Reis und Buchweizen)
  • Gemüse enthält körpereigene Pflanzensäfte und Elektrolyte
  • Obst (reif geerntet; da ansonsten keine Vitalstoffe enthalten) enthält Faserstoffe und natürliche Antioxidantien
  • Kartoffeln enthalten reinigende basische Elektrolyte
  • Fisch enthält wertvolle Proteine und ungesättigte Fettsäuren

Nahrungsmittel, die wir bei Hautproblemen meiden sollten:

  • Industriezucker (pur oder in Süßigkeiten, Cola-Getränke, Limonaden, Eistee)
  • Kekse und andere süßen Snacks (enthalten billige Industrieöle und zum Teil schädigende Transfettsäuren)
  • Auszugsmehl (keine Faserstoffe und Vitalstoffe)
  • Gehärtete Fette (Transfettsäuren)
  • Fettreduzierte Fertigprodukte (enthalten keine ungesättigten Fettsäuren)
  • Kochsalz, raffiniert
  • Scharfe Gewürze

Vitamine und Mineralstoffe,  die unserer Haut gut tun:

  • Biotin verbessert den Zustand der Haut, Haare und Nägel
  • Hyaluronsäure
  • Nachtkerzenöl enthält hochungesättigte, immunregulatorische Fettsäuren
  • Zink ist ein Radikalfänger
  • Beta Carotin ist ebenso ein Radikalfänger
  • Kieselsäure – substanzbildend
  • B-Vitamine stabilisieren nicht nur die Haut, sondern auch die Nerven des Immunsystems
  • MSM (Methylsulfonylmethan) – stärkt Bindegewebe und fördert den gesunden Aufbau von Haut und Haar

Kräuteranwendungen in Form von Tee, Bädern, Auflagen und Essenzen, die für unseren Hautstoffwechsel wertvoll sind:

  • Acker-Stiefmütterchen (Viola tricolor)
  • Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense)
  • Birke (Betula)
  • Käsepappel (Malva neglecta)
  • Thymian (Thymus vulgaris)
  • Ringelblume (Calendula officinalis)
  • Kamille (Matricaria chamomilla)
  • Lavendel (Lavendula augustifolia)
  • Ätherische Öle, die sich bei Couperose eignen :
  • Lavendel, Rose, Palmarosa, Ringelblume, Zypresse

Und außerdem:

Heilerde-Gesichtsmaske

Für eine Heilerde-Maske werden 6 Esslöffel Heilerde (z.B. Schindele Mineralien) mit Wasser oder Tee angerührt. Es können ätherische Öle, Topfen, Pflanzenöle, Eigelb usw. zugesetzt werden. Der Brei soll streichfähig sein. Zum Auftragen wird am besten ein Pinsel verwendet. Die Masse auf Gesicht, (wobei Augen- und Mundpartie frei bleibt) und Dekolleté circa 3 Millimeter dick auftragen. Mit einem feuchten Tuch abdecken, da die Maske bei Couperose nicht austrocknen darf. Nach 30 Minuten mit lauwarmen Wasser die Maske entfernen und anschließen mit Jojobaöl die behandelten Stellen leicht massieren.

Heilerde-Fastenkur

Heutzutage gehört Fasten mit Heilerde und gezielte ernährungstherapeutische Maßnahmen zu den wissenschaftlich anerkannten Naturheilverfahren. Die „Renaissance“ des Fastens und gezielter Ernährungstherapien basiert nicht nur auf dem Bedürfnis nach innerer Regeneration, sondern entwickelte sich in erster Linie aus der Erkenntnis heraus, dass zahlreiche Zivilisationserkrankungen eindeutig ernährungs- und lebensbedingt sind. Fehl- und Mangelernährung sind heutzutage meist durch Überernährung bedingt. Dieses Überangebot an Nahrungsmitteln in unseren Wohlstandsländern existiert erst seit etwa 50 Jahren. Früher diente die Nahrungsaufnahme der Energie- und Nährstoffversorgung. Heutzutage ist die Nahrungsaufnahme in erster Linie durch Überfluss und Genusssucht geprägt. Zucker, Auszugsmehle und Fabriksfette dominieren unsere Zivilisationskost, Vitalstoffe und Faserstoffe (sogenannte Ballaststoffe) sind Mangelware. Um den aus diesen Ernährungsfehlern resultierenden Erkrankungen erfolgreich entgegenzuwirken, stellen das Heilerde-Fasten und eine anschließende, grundlegende Ernährungstherapie eine sinnvolle, unterstützende Maßnahme dar. Natürlich ist Heilerde kein Ersatz für die klinische Medizin. Niemand kann heute auf die Errungenschaften der verschiedenen medizinisch-wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen verzichten. Bei der Prävention oder der Behandlung chronischer Erkrankungen kann das Fasten mit Heilerde allerdings bisher ungenützte Ressourcen aufschließen und die klinische Medizin wirksam unterstützen.

Heilfasten mit Heilerde = Therapie, Prophylaxe und Rehabilitation!

Die Haut als Spiegel des Körperzustandes

Die Haut verfügt über ein besonderes Ausdrucksvermögen, welches häufig den inneren Körperzustand spiegelt. Heilfasten setzt an den Ursachen der Gemütssituation, an der Konstitution, am Stoffwechsel und an der Erkrankung an. Während der Entgiftungs- und Entschlackungstage wird der Körper mit Heilerde innerlich durch Tee und äußerlich, durch Massagen, Bäder, durch Auflagen oder Wickel unterstützt.

Einen einschneidenden Erfolg erzielt man bei der Couperose durch:

  • ganzheitliche Darmreinigung, durch Fasten mit Heilerde
  • anschließend eine Umstellung auf eine vegetarische Vollwerternährung
  • durch Verzicht von Alkohol und Nikotin
  • keine intensiven Sonnenbestrahlungen
  • ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen an der frischen Luft.

Hier können Sie die komplette Ausgabe anfordern …

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