Beerenküche

beerenkuecheRund, g´sund und so lecker

Aromatisch, rund und süß: Bunte Beeren haben wieder Saison. Walderdbeeren, Heidelbeeren & Co liefern uns eine geschmackliche Abwechslung und lassen herzhafte Desserts für die Küche zaubern. Erdbeeren sind die ersten, danach folgen Stachelbeeren, Himbeeren, später im Sommer dann Heidelbeeren und Brombeeren.

Beeren haben schon seit jeher eine große Bedeutung für unsere Gesundheit: Sie finden nicht nur als Nahrungsmittel Anklang, sondern können auch als Heilmittel eingesetzt werden.

Den ganzen Sommer über liefern sie jede Menge Vitamine und Abwechslung am Mittagstisch – umweltfreundlich und ohne viele Transportkilometer!

Walderdbeeren reifen von Juni bis September und sind reich an gesundheitsfördernden Polyphenolen (wie beispielsweise der Ellagsäure), die Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen können. Zudem sind Erdbeeren reich an Vitamin C und Vitaminen der B-Gruppe, Folsäure und Kalium. Wichtige Mineralstoffe sind übrigens vor allem in den Samen, den „gelblichen Nusskörnchen“ auf der Frucht, enthalten.

Heidelbeeren gedeihen im Juli und August. Sie punkten nicht nur durch ihr zartes Aroma und den ganz speziellen Geschmack. Die Inhaltsstoffe in frischen Beeren, Heidelbeerensaft oder Heidelbeergelee helfen gegen Durchfall, wobei besonders getrocknete Beeren ein altbekanntes Heilmittel sind: Die enthaltenen Gerbstoffe wirken entzündungshemmend. Vitamin C und Eisen haben eine blutbildende Wirkung. Für die blaue Färbung sind Anthocyane verantwortlich, welche zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe gehören und eine antimikrobielle und antioxidative Wirkung im Körper haben.

Himbeeren werden vorwiegend im Juli und August gesammelt. Prähistorische Funde belegen, dass Himbeeren bereits in der Steinzeit auf dem Speiseplan standen. Die Blätter der Himbeere zählen zu den ältesten „Arzneimitteln“ Europas. „Neben Vitamin C und einer Vielzahl an Mineralstoffen wie Kalium, Eisen, Magnesium und Phosphor sind es Fruchtsäuren, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die die Himbeeren als überaus gesunde Frucht auszeichnen. Sie senken unter anderem das Risiko für Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen. Frische Himbeeren sind sehr empfindlich und verderben schnell – sie können gut als Marmeladen, als Kuchenbelag oder für die Saft-, Sirup- oder Likörerzeugung haltbar gemacht werden.

Brombeeren enthalten neben Kalium und Magnesium auch das Spurenelement Zink. Dem farbgebenden Anthocyan wird antioxidative Wirkung nachgesagt. Beachtlich ist auch der Gehalt an Vitamin A, welches für den Sehvorgang wichtig ist. In der Naturheilkunde schätzt man Brombeeren wegen der harntreibenden und blutzuckersenkenden Wirkung. Aus getrockneten Blättern kann man Tee zubereiten.

Preiselbeeren wiederum sind im Spätsommer und Herbst eine vitaminreiche Aufwertung des Speiseplans. Ihr volles Aroma entfalten die Beeren erst durch das Kochen und in Verbindung mit Zucker. Preiselbeeren sind reich an Carotinen, Vitamin C, B-Vitaminen, Natrium, Kalium, Magnesium und Eisen. Zudem weisen sie einen hohen Gehalt an Fruchtsäuren, Farbstoffen und Gerbstoffen auf. In der Naturheilkunde werden Beeren und gerbsäurehältigen Blätter genutzt. Preiselbeersaft hilft bei Blasenleiden.

Rezeptideen:

Himbeer-Shake

Zutaten: ½ l Milch, 1/8 l Joghurt, 40 dag Himbeeren, 1 EL Honig, Zitronenmelisseblätter, 25 dag Himbeeren

Zubereitung: Zitronenmelisse waschen und Blätter abzupfen. Joghurt, Milch und Honig pürieren und den Shake in Gläser füllen. Mit Zitronenmelisse-Blättern garnieren.

Salat mit frischen Brombeeren

Zutaten: 1 kleiner Endiviensalat, 10 dag Brombeeren, Schafkäse oder Ziegenkäse, 3 Walnüsse, Brombeeressig, Walnussöl, Honig, 1 gepresster Knoblauch, Salz, Pfeffer

Zubereitung: Salat waschen und in Streifen schneiden. Aus Brombeeressig, Walnussöl, Honig, etwas gepresstem Knoblauch, Salz und Pfeffer eine Marinade bereiten. Schafkäse oder Ziegenkäse würfeln und auf dem Salatteller verteilen. Gehackte Walnüsse darüber verteilen und mit der Marinade übergießen.

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