Trendsportarten 2012

Neues ausprobieren und durchstarten

Trendsportarten 2012Dieses Jahr wird sportlich sehr turbulent. Ob am Land oder im Wasser, für Jede/n ist etwas dabei. Starten wir für alle Wasserscheuen am Land:

Bikepolo

Radfans aufgepasst! Bikepolo gilt in Deutschland bereits als Trendsportart. Ob dieser Trend genauso großen Anklang in Österreich finden wird? Mit Hilfe eines Schlägers soll ein Ball in ein kleines Tor befördert werden, so wie beim normalen Polo doch statt eines Pferdes kommt das Fahrrad zum Einsatz. Geschicklichkeit und Balance zu trainieren kann doch einfach nie schaden!

Slacklining, ein Trend in der Luft

Was steckt dahinter? Ein sehr einfaches Prinzip. Entweder wählt man ein spezielles „Slackline-Gestell“, wofür keine Bäume zum Spannen des Seils benötigt werden, oder man wählt die „naturbelassene“ Variante und spannt das Slackline-Seil, das es in verschiedenen Stärken gibt, zwischen zwei Bäumen oder Pfeilern. Schon kann man sich in die Luft begeben und balancieren. Mit ein wenig Phantasie und Kreativität fühlt man sich bald wie ein Vogel auf dem Drahtseil. Für diesen Trend empfiehlt es sich auf jeden Fall schwingelfrei zu sein und ein gutes Gleichgewicht zu haben.

Mountain Boarding

Für den nächsten Trendsport geht’s ab in die Berge. Auf einem Skate-Board mit großen, geländefähigen Rollen fährt man z.B. im Sommer leere Skipisten hinunter. Auch sogenannte Longboards, die zwischen 90 und 150cm lang sind und an Surfboards erinnern, lassen so manches Surferherz höher schlagen. Falls man zur Aufbewahrung nicht ganz so viel Platz hat sollte man auf ein kurzes Cruiseboard zurückgreifen. Mit diesem kürzeren Board kann man den Geschwindigkeitsrausch so richtig ausleben.

TRX

TRX kommt aus Amerika, wurde ursprünglich bei den Navy Seals angewandt, und findet im klassischen Gruppentraining in Fitnesscentern auch bei uns viele Fans. Doch Vorsicht: Das Ganzkörpertrainingsprogramm wurde ausgehend von den Anforderungen von Kampfsport-Athleten entwickelt. Daher ist es gerade bei großen Gruppen dem Trainer nur begrenzt möglich, auf den einzelnen einzugehen. Gerade für Untrainierte ist es schwierig, sich richtig einzuschätzen, wodurch die Verletzungsgefahr steigt. Daher empfiehlt es sich eine Personalstunde im Studio zu buchen und sich alles in Ruhe erklären zu lassen, um so die Übungen auch fehlerfrei und risikolos kennenzulernen. Auch für Zuhause kann man sich das Trainingssystem bequem via Onlinebestellung zulegen. Diese Variante ist ideal für Trainierte, die eine Abwechslung suchen.

Doch wie funktioniert TRX denn nun eigentlich? Ein Gurtsystem mit Handgriffen und Fußschlaufen wird an der Decke montiert. Das Prinzip ist vergleichbar mit einem Terraband, wobei die strammen Gurte nicht nachgeben. Dadurch wird eine einzigartige Kombination von Rotation, Rumpfstabilität, Körperkontrolle, Power, Gleichgewicht und Koordination erzielt. Rumpf- und Stabilisierungsmuskulatur wird für ein besseres Gleichgewicht trainiert, gleichzeitig wird der Stoffwechsel angeregt. Aus der Vielzahl von möglichen Übungen ergibt sich ein neues, abwechslungsreiches Training.

Spinning, der High-Speed-Trend auf 2 Rädern

Alter Trend, neu belebt? Beim Spinning, auch Indoor-Cycling genannt, wird das Radfahren von der Straße ins Studio verlegt. Durch mitreißende Musik und einem Trainer, der motivierend anfeuert und Kommandos zu unterschiedlichen Streckenprofilen wie Flachpassagen, Bergen oder Abfahrten gibt, wird Spinning zu einer ganzkörperlichen Belastung für Radfans, die im Studio Ausdauer in der Gruppe trainieren möchten.

Zumba – ein Trend, der nicht zu stoppen ist

Wer Latinmusic liebt, wird großen Spaß bei Zumba haben. Dabei werden insbesondere Ausdauer, Koordination und Kondition verbessert. Beto Perez, ein Personal Trainer aus Kolumbien, erfand dieses einzigartige Workout. Aber was macht eigentlich die Faszination von Zumba aus? Gerade diejenigen, denen Aerobicstunden immer zu „technisch“ waren, können von den Latinoschritten einfach nicht genug bekommen. Durch die heißen Rhythmen von Cumbia, Salsa, Samba und Merengue ist für ausreichend Motivation gesorgt und die Zeit des Trainings vergeht wie im Flug. Das Wort „Zumba“ stammt übrigens aus der spanischen Umgangssprache und bedeutet so viel wie „sich schnell bewegen und Spaß haben“. Na, wenn das nicht vielversprechend klingt? Für Fortgeschrittene werden Rhythmushanteln hinzu gezogen, sogenannte Toning Sticks. Durch das Intervalltraining ist ein hoher Kalorienverbrauch garantiert, und ist daher ideal um fit zu werden. Kein Wunder, dass Promis wie Shakira und Michelle Obama auf diesen Trendsport schwören. Auch für Kinder gibt es ein eigenes Zumba-Trainingsprogramm, sodass die Kleinen sich vom Zumbafieber anstecken lassen können.

H.I.T & Condition Xpress, ohne Fleiß kein Preis

Schweißtreibendes, anstrengendes Workout für eine gute Figur? Immer mehr Studios schwören dabei auf H.I.T. oder Condition Xpress. Es wird gesprintet, gesprungen oder auch mit Langhanteln gestemmt. Klingt mörderisch anstrengend – ist es auch. Aber dafür auch äußerst effektiv. Das Geheimnis des Erfolgs ist das Intervalltraining, bei dem sich hochintensive Phasen mit ruhigeren abwechseln. Geeignet ist dieses Workout für alle, die sich auspowern und möglichst schnell Kraft und Kondition gewinnen wollen. Ideal für Trainierte, die einen neuen Trainingsreiz suchen, sowie für Läufer und Radfahrer.

Personal Functional Training

Im Unterschied zum Krafttraining werden beim Functional Training Bewegungen und nicht einzelne Muskeln trainiert. Der Personal Trainer testet Beweglichkeit, Kraft und Koordinationsvermögen als Basis. Als Grundlage dienen einfach aussehende Übungen wie z.B. Kniebeugen. Mit der korrekten Ausführung wird aber auch eine gehaltene Kniebeuge ohne Zusatzgewicht plötzlich zu einer anspruchsvollen Übung. Durch Training z.B. auf wackeligem Untergrund kommt es zu einer neuromuskulären Anpassung und zu einer Leistungssteigerung wie eine erhöhte Koordination, eine verbesserte Beweglichkeit, kürzere Bodenkontaktzeiten beim Sprint oder weniger Rückenbeschwerden. Dadurch unterscheidet sich dieser Trend deutlich vom klassischen Bodybuilding. Functional Training ist somit eine anspruchsvolle Trainingsform für jeden der ein gesundes Bodystyling sucht.

Pilardio, Kick Fit und Aroha – Workout-Kombi für mehr Abwechslung

Das perfekte Trendworkout für Fans von Pilates und Body&Mind-Kursen. Pilardio verbindet die Pilateselemente mit Cardiotraining. Weiters werden Elemente von fernöstlichen Tanz- und Kampfformen wie Aroha, Sen Fi oder Kick Fit bis hin zu Body Art und Bodybalance, sprich Yoga und Tai-Chi, zu einem Kraft- oder Ausdauertraining verschmolzen. Besonders für Walker und Golfer eine tolle Trainingsalternative.

Die Mischung macht‘s

Speedminton, eine Trendsportart aus Berlin, ist eine Mischung aus Badminton, Squash und Tennis. Allerdings bedarf es für Speedminton weder Netz noch Wand, sondern lediglich zwei Spieler mit Schlägern und einem Ball, dem „Speeder“ genannt. Der Speedminton-Schläger ähnelt einem Squash-Schläger, verfügt jedoch über ein höheres Gewicht und einen verkürzten Korb. Durch den geringeren Luftwiderstand wird der Ball schneller und windstabiler. Bodeneigenschaften oder Wind beeinflussen das Spiel nicht. Fazit: Speedminton ist genau das Richtige für Fans von Badminton, Squash oder Tennis, die Abwechslung suchen und sich auspowern möchten.

Doch genug von „Land-Sportarten“, für die nächsten Trends geht’s ins Nasse:

Aqua-Yogilates

Im Aqua-Yogilates finden Sie eine super Alternative um fit zu werden. Yogilates ist eine tolle Trainingskombi aus klassischem Pilates für einen sexy Bauch und aus Yoga für Eleganz und Grazie. – Und das Ganze im Element Wasser! Ein Traumworkout um zu straffen, zu modellieren und die Balance zu verbessern. Anders als bei herkömmlicher Wassergymnastik, mit der im Cardiobereich gearbeitet wird, findet man bei Aqua-Yogilates auch zur inneren Ruhe. Durch den Wasserauftrieb fühlt man sich leicht. Ein sanftes und effektives Figurtraining, ideal auch für Übergewichtige oder Personen mit Gelenksproblemen.

Aqua-Zumba

Auch im Wasser ist Zumba ein Hit unter den diesjährigen Trendsportarten. Heiße lateinamerikanische Klänge bringen die Pfunde zum Purzeln, während das Wasser die Gelenke schont. Zumba, eine Faszination, die nicht aufzuhalten ist.

Der Trend am See: Yoga und Pilates am SUP-Board

Schon gehört? DieAbkürzung SUP steht für Stand-Up-Paddeln bzw. Stehpaddeln. Diese Trendsportart kommt aus Hawaii.

SUPyoga

Bei SUPyoga werden verschiedenste Asanas (Yogapositionen) stehend, liegend oder sitzend auf einem instabilen Untergrund, dem SUP-Board, durchgeführt. Beckenboden, Bauch- und Rückenmuskulatur, aber auch Beine bzw. Arme werden je nach Übung gekräftigt. Übungen, die auf der Yogamatte spielend durchgeführt werden, erhalten somit eine neue Dimension. Das ganzheitliche Training hat ähnlich dem Yoga eine körperliche, mentale und emotionale Komponente.

Pilates am SUPBoard

Wie beim klassischem „Mate-Pilates“ steht der Fokus auf der Kräftigung der Muskulatur der Körpermitte: Das sogenannte Powerhouse ist entscheidend für das Zusammenspiel von Stabilität und Flexibilität in jeder Übung.

Fazit: Zwei beliebte Sportarten auf einem instabilen Untergrund, ideal für Yoga-, Pilates-, und Surffans, die einen neuartigen Trainingsreiz suchen.

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