Vergiss mein nicht

Konzentration und Gedächtnis

Vergiss mein nicht

Wo habe ich denn bloß wieder meinen Autoschlüssel hingelegt? Er muss doch hier irgendwo sein, ich kann doch nicht schon wieder vergessen haben, wo er ist! Kennen Sie solche oder ähnliche Situationen? Ja? Machen Sie sich zu allererst keine allzu großen Sorgen. Ein gewisses Maß an Vergesslichkeit gehört zu uns Menschen einfach dazu und ist völlig normal. Manchmal schwirrt uns regelrecht der Kopf, der voll mit Gedanken ist. So ist es nicht verwunderlich, wenn unser Gehirn zwischendurch einmal in den „Stand-by-Modus“ umschaltet.

Von klein auf werden wir dazu trainiert, uns Wissen anzueignen. Kindergarten, Schule, Studium, Beruf – überall ist es erforderlich, sein „Gehirn“ auch tatsächlich zu benutzen. Doch die meisten von uns werden schon bemerkt haben, dass unser Gehirn im Laufe der Zeit anders funktioniert, als es dies noch zu Kinderzeiten getan hat. Gleichzeitig ist es, wie schon erwähnt, völlig normal und legitim, wenn wir einmal nicht mehr wissen, wie denn die nette Dame im Supermarkt heißt oder wenn wir etwas erzählen und statt dem jeweiligen tatsächlichen Begriff immer nur ein „Dings“ herauskommt.

Midlife im Gehirn

Doch ab ca. 45 Jahren scheint unser Gehirn zu altern. Ein völlig normaler Prozess, der uns dazu bringt, dass wir plötzlich zu vergessen scheinen, was bisher immer präsent war. Etwa ab dem Zeitpunkt der sogenannten Midlifecrisis beginnt sich auch eine altersbedingte verschlechterte Durchblutung auf unser Gehirn auszuwirken. Die geringere Versorgung mit Sauerstoff hat ein Nachlassen von Konzentration- und Merkfähigkeit zur Folge.

Vor etwa einem Jahrhundert hätte das wohl nicht wirklich störend gewirkt, lag doch die durchschnittliche Lebenserwartung zwischen 50 und 60 Jahren. Doch heute werden wir wesentlich älter. Damit wir unser Älterwerden auch entsprechend genießen können, muss auch unser Gehirn topfit sein.

Sitz der Erinnerung

Dachte man noch vor einiger Zeit, dass spezielle Zellen Erinnerungen speichern und mit dem Absterben dieser Zellen auch die Erinnerung verloren geht, so weiß man heute aus Sicht der modernen Hirn- und Gedächtnisforschung, dass für die Erinnerung immer Bündel von Neuronen und Nervenzellen aktiv werden. Sehen wir zum Beispiel das Gesicht einer bestimmten Person, so wird eine bestimmte Kombination von Neuronen erregt, die dann im Gehirn eine Art Muster entstehen lassen, das dann an das Bild der Person erinnert. Dies ist für alles so – für Gegenstände, Zahlenkombinationen, Denkstrukturen und mehr. Deshalb ist auch die Verbindung zwischen den Neuronen für die Erinnerung besonders wichtig.

Training – aber wie?

Es ist zum Glück nie zu spät, vorbeugend bzw. natürlich auch begleitend über eine gewisse Form des Trainings nachzudenken. Auch im fortgeschrittenen Alter ist unser Gehirn nachgewiesenermaßen noch in der Lage, neue Synapsen – das sind Verknüpfungen der Gehirnleitungen – zu bilden. Durch Training lassen sich Gedächtnisleistung, Konzentration und Merkfähigkeit deutlich verbessern.

Bewährte Methoden hierzu sind:

  • Kreuzworträtsel, Sudoku oder andere Rätsel
  • Strategiespiele
  • Abende in geselliger Runde, um sich gemeinsam auszutauschen
  • Entspannungstechniken: erlernen Sie Methoden, um sich regelmäßig entspannen zu können. So wird Ihr Kopf frei von unnötigem Ballast und ist wieder fit und vital für die Anforderungen des Lebens

Doch auch andere Faktoren sind für unsere Merkfähigkeit, Konzentration aber auch für unser Herz-Kreislaufsystem und unsere Durchblutung wichtig.

Ausreichend Flüssigkeit

Nehmen Sie regelmäßig ausreichend Flüssigkeit zu sich. Trinken Sie mindestens 1,5 Liter täglich, am besten Wasser, ungesüßten Tee oder verdünnte Fruchtsäfte. Wer ausreichend trinkt, verdünnt damit automatisch sein Blut und dies wiederum fördert eine gesunde Durchblutung aller Organe – auch des Gehirns.

Gesunde Lebensweise

Generell gilt natürlich: Leben Sie gesund! Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, vermeiden Sie Stress und Druck und sorgen Sie für genügend Bewegung. Besonders an der frischen Luft machen ausgedehnte Spaziergänge, leichtes Ausdauertraining wie Nordic-Walking oder Radfahren besonders viel Spaß. Nehmen Sie dazu auch Ihre Freunde mit! Gesellschaft tut auch Ihrer Seele gut und so können Sie gemeinsam Ihren Kreislauf in Schwung bringen und damit auch die Durchblutung anregen!

Durchblutung

Man weiß heute auch, dass Konzentrations- und Merkfähigkeit auch in gewissem Maße mit der Durchblutung des Gehirns zu tun haben. Je besser durchblutet, umso mehr Sauerstoff und andere Nährstoffe können dem Gehirn zugeführt werden. Gleichzeitig lässt die Durchblutung aber in gewissem Maße mit steigendem Lebensalter nach, eine Wechselwirkung, die bedacht werden sollte und die besonders bei Rauchern und Diabetikern noch einmal eine verstärkte Rolle spielt.

Symptome wie kribbelnde oder kalte Hände und Füße, Ohrgeräusche, Schwindelanfälle oder auch Kopfschmerzen können auf eine unzureichende Durchblutung zurückzuführen sein.

Ginkgo, Knoblauch & Co

Zur Unterstüzung von Konzentration, Gedächtnis, Durchblutung und Herz-Kreislauf-System können Sie auch auf altbewährte Hausmittel zurückgreifen. Seit etwa 300 Millionen Jahren existiert der Ginkgobaum und schon viele Jahrtausende lang wird von der heilenden Wirkung der Ginkgoblätter erzählt. Durch laufende Untersuchungen ist bestätigt, dass durch Ginkgoextrakt die Fließeigenschaft des Blutes und somit auch die Durchblutung verbessert werden kann. Weiters wird der Dopaminspiegel erhöht. Dopamin ist ein hirneigener Botenstoff, der besonders für die Merkfähigkeit, Auffassungsgabe und Denkprozesse eine große Rolle spielt.

Weiters wirkt Ginkgo auch antioxidativ und schützt somit unsere Zellen vor freien Radikalen, die besonders durch schädliche Einflüsse wie Stress, Elektrosmog, Rauchen und Umweltverschmutzung entstehen. Durch Stärkung der Zellmembran kann Ginkgo hierbei vor den „Angriffen“ der freien Radikale schützen. Auch der Glucosestoffwechsel im Gehirn wird durch Ginkgo stabilisiert und somit steht wieder mehr Energie zur Verfügung.

Knoblauch

In unseren Breiten ist es vor allem der Knoblauch, dem nachgesagt wird, dass er gut für die Merkfähigkeit sei. Knoblauch hat positive Auswirkung auf die Fließeigenschaften des Blutes und kann außerdem durch die antioxidative Wirkung Gefäße schützen und weiters den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Als Heilpflanze und Arznei hat Knoblauch auch Bedeutung in der Arteriosklerosevorbeugung, er wirkt blutdrucksenkend und antithrombotisch.

Effektive Wirkstoffe als Jungbrunnen und Lebenselixier

Die optimale Kombination von Gingko und Vitamin E hat natürlich eine effektivere Wirkung.  Die Inhaltsstoffe unterstützen Merkfähigkeit, Konzentration und Gedächtnis, beeinflussen die Leistungsfähigkeit und den Cholesterinspiegel positiv und das wiederum beugt Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall vor.

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