Schwitzen im Sommer

Natürlicher Regulationsmechanismus

Sommer, Schwitzen, Schweiß – drei Dinge, die für viele Menschen untrennbar miteinander verbunden sind. Zwar weiß jeder, dass Schwitzen ein natürlicher Vorgang zur Regulierung von Körpertemperatur und Ausscheidung ist, doch der Schweiß wird vielen im Sommer zur Qual.

Schwitzen – normale und lebenswichtige Funktion

Schweiß – das Ausscheidungsprodukt der Haut – wirkt als körpereigene Klimaanlage und Reinigung. Ohne ihn würden wir innerlich verkochen und verschlacken. Normalerweise schwitzt der Mensch pro Tag rund einen halben Liter Flüssigkeit. Im Urlaub in den Tropen oder bei starker körperlicher Anstrengung können es im Extremfall aber bis zu sechs Liter sein. Das ist ganz normal und gesund! Unsere Haut ist nicht nur unser größtes Atmungsorgan, sondern dient auch – über das Schwitzen – der Entgiftung. Deshalb lässt der Geruch des Schweißes Rückschlüsse auf Stoffwechselbelastungen zu. So riechen etwa Diabetiker süßlich, übersäuerte Menschen säuerlich, etc….

Hyperhidrosis – zu viel Schweißproduktion

Übermäßige Schweißproduktion, vorwiegend unter den Achseln, auf der Stirn oder an den Händen, betrifft zum Beispiel über 2 Millionen Menschen in Deutschland. 600.000 davon leiden unter Hyperhidrosis, dem krankhaften Schwitzen (z.B. hyperhidrosis palmaris – Schweißhände). Alle Betroffenen haben jedoch eines gemeinsam: sie empfinden den verstärkten Schweißfluss als Behinderung, welche soziale Kontakte erschwert und die Lebensfreude bedeutend einschränkt. Besonders im Berufsleben sind Schweiß und der damit verbundene Schweißgeruch jedem Betroffenen ein Horror.

Deodorants und Antitranspirantien

Inzwischen gibt es am Markt eine Vielzahl von Deodorants und Antitranspirantien (Schweißhemmer), sodass für jeden Schwitztyp etwas dabei ist. Auch letztere, wie zum Beispiel das Produkt Sweat-Stop sind inzwischen durchgehend dermatologisch getestet, verhindern Flecken auf der Kleidung und enthalten pflegende Substanzen.

Tipps in Sachen Schwitzen

Was kann man selber noch tun, um übermäßiges Schwitzen einigermaßen in Zaum zu halten?

  • Körperliche Hygiene: Entfernen Sie, wenn Sie von übermäßigem Schwitzen betroffen sind, Ihre Achselbehaarung, um Gerüche und geruchsbildende Bakterien schon im Vorfeld zu verringern. Danach mindestens zwölf Stunden kein Deodorant auftragen. Generell milde Deos verwenden und sparsam damit umgehen!
  • Ernährungs-Tipps: Essen Sie reichlich Obst und Gemüse und nur wenig Fleisch und Wurst. Seien Sie sparsam mit scharfen Gewürzen und Salz. Meiden Sie ein Zuviel an Kaffee, heißem Tee und Alkohol. Auch Übergewicht fördert das Schwitzen und sollte möglichst abgebaut werden.
  • Ausreichend trinken: Allgemein bekannt ist, dass wir täglich mindestens zwei bis drei Liter trinken sollten, um den Wasser- und Mineralstoffverlust unseres Körpers auszugleichen und eine entsprechend gute Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten zu gewährleisten. Doch bei hohen Temperaturen oder körperlicher Anstrengung kann es leicht die doppelte Menge sein, die wir benötigen. Wer zu wenig trinken, jedoch viel schwitzt, muss mit Schwindelgefühlen und einer Verdickung des Blutes rechnen. Die Thrombosegefahr steigt.
  • Apfelessig: Starkes Schwitzen lässt sich mit Apfelessig gut bekämpfen. Sie können z.B. regelmäßig ein Glas Wasser mit zwei Teelöffeln Apfelessig trinken oder ein- bis zweimal pro Woche Ihren ganzen Körper, besonders die Achselhöhlen, mit einer Mischung aus einem Liter Wasser und einem halben Liter Apfelessig reinigen. Bei Schweißfüßen schaffen meist regelmäßige Fußbäder mit Essig, Salbei und Zinnkraut Abhilfe. Der Apfelessig reguliert den pH-Wert Ihrer Haut und regt den Stoffwechsel an. Unangenehmer Schweißgeruch schwindet dadurch in der Regel schnell und ein neues Wohlbefinden stellt sich ein!

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