Klangschalen

Harmonisierende Schwingungen

Klangschalen

Der Klangmassage liegen uralte Erkenntnisse über die Wirkung von Klängen zugrun­de, die schon vor über 5000 Jahren in der indischen Heilkunst Anwendung fanden.

In der östlichen Vorstellung ist der Mensch aus Klang entstanden, ist also Klang. Ist der Mensch mit sich und seiner Umwelt im „Ein-Klang“, dann ist er in der Lage, sein Leben frei und kreativ zu gestalten.

Klangmassage nach Peter Hess

Peter Hess, Diplomingenieur der Physikalischen Technik, beschäftigte sich seit Anfang der Achtzigerjahre intensiv mit Radiästhesie. Er machte eine Reihe von Un­tersuchungen über Orte der Kraft in Wales und in Nepal. Seit 1984 studierte er intensiv die Wirkung des Klanges auf den Menschen. Auf der Grundlage seiner vielfältigen Klang-Erfahrungen, besonders in Nepal und Tibet, begann er noch im selben Jahr mit Klangschalen zu arbeiten.

Die Forschungen und Erfahrungen des deutschen Musikforschers Prof. Dr. Gert Wegner, sowie gemeinsame Experimente mit Peter Hess über die Wirkung traditioneller Musik auf Psyche und Körper des Menschen, bilden die Grundlage der Klangmassage.

Dieses Wissen hat Peter Hess in langjähriger Praxis an die Bedürfnisse der Menschen in westlichen Kulturkreisen angepasst. Das Ergebnis dieser Arbeit ist die „Klangmas­sage nach Peter Hess“.

Ursprünge im Dunkeln…

Der Ursprung der Klangschalen in Tibet und Nordindien liegt bis heute weitgehend im Dunkeln. Ihre ursprüngliche Funktion ist nicht vollständig geklärt. In der Literatur wird ihr Einsatz als Klangkörper oder Opferschale in rituellen Anwendungen, aber auch die Verwendung als Essgeschirr diskutiert. Eindeutige Aussagen fand auch Peter Hess trotz jahrelanger Nachforschungen auf seinen zahlreichen Reisen im gesamten Hima­layagebiet und durch Besuche von Klöstern nicht.

Klangmassage – privat und professionell

Die Klangmassage ist sowohl für den privaten Rahmen als auch für die professionelle An­wendung hervorragend geeignet. In der privaten Anwendung stehen die Entspannung und das Wohlbefinden im Vorder­grund.

Die Anwendung der Klangmassage in der Massage und in der Krankengymnas­tik ist auch bei akuten Körperproblemen möglich. Blockaden können dadurch bewusst wahrge­nommen werden.

Durch ihre entspannende und schmerzlindernde Wirkung unterstützt die Klangmassage Heilbehandlungen. Klangmassage hilft Nacken- und Schulterverspannungen zu lösen, Kopfschmerzen zu lindern, ist in der Lage die Verdauung zu harmonisieren.

Diese unterstützende Therapiearbeit ermögli­cht eine bessere und vertiefte Atmung und dadurch kann die Konzentration gesteigert werden. Bei regelmäßiger Anwendung können sogar das PMS (Prämenstruelles Syn­drom) und auch schmerzhafte Menstruationskrämpfe stark gelindert werden.

Harmonisierende Schwingungen

Die Klangmassage mit tibetischen Klangschalen ist eine Klangtherapie, bei der Klangschalen auf den bekleideten Körper oder in der Gesundheitsaura platziert und mit einem Filzschlegel sanft angeschlagen werden.

Sowohl durch die beruhigenden harmonisierenden Klänge als auch durch sanfte vibrie­rende Schwingungen der Klangschalen entstehen Wohlgefühl und eine sehr wirksame Tiefenentspannung („Klang-Entspannung“).

Mit Hilfe der Klangmassage wird schnell tiefe Entspannung erreicht, da die Klänge das ursprüngliche Vertrauen der Menschen ansprechen.

Stärkung der Selbstheilungskräfte

Es kommt zur Harmonisierung jeder einzelner Körperzelle und dadurch lösen sich Ver­spannungen und Blockaden im Körper und das wiederum stärkt die körpereigenen Selbstheilungskräfte. Selbstbewusstsein und Kreativität werden positiv beein­flusst und somit gewinnt man schnell an neuer Lebensfreude. Viele Menschen haben schon einmal etwas über tibetische Klangschalen gehört, haben vielleicht schon einmal eine Klangschale in der Hand gehalten, doch wenige wissen Näheres über diese klingenden Boten ferner Kulturen.

Klangschalen – Boten fernöstlicher Kulturen

Klangschalen begegnet man im gesamten Himalayagebiet sowie im gesamten süd­ostasiatischen Kulturbereich wie China, Thailand und Japan. Meist dienen sie der Medi­tation, ihr gezielter Ton soll innere Klarheit bringen. Sie ähneln Glocken, die von außen angeschlagen werden.

Klangschalen kommen in allen möglichen Formen, Größen und Tonabstufungen vor. Sie erreichen ein Gewicht von etwa 150 Gramm bis zu mehreren Kilogramm und sind in den Durchmessern von 5 cm bis ca. 50 cm zu finden.

Kunstvolle Handwerksarbeit

Die traditionell hergestellten Klangschalen sind kunstvolle, aus verschiedenen Metallen gegossene und gehäm­merte Metallschalen. Je nach Herstellungsgebiet und Religionseinfluss wurden für die Legierung zwischen fünf und zwölf verschiedene Metalle verwendet. Neben den sieben Planetenmetallen: Gold, Silber, Quecksilber, Kupfer, Eisen, Zinn, Blei, werden weitere fünf im Buddhismus wichtige Metalle: Zink, Meteoreisen, Wismut, Bleiglanz, Pyrit verwendet.

Die so entstandene Legierung wird in eine dicke Scheibe gegossen und anschließend von vier Handwerkern im warmen Zustand zu einer Klangschale getrieben, geglättet und poliert. Um eine Klangschale von ca. 2 kg zu erzeugen, benötigen vier Handwerker insgesamt etwa 32 Stunden.

Die Metallzusammensetzung bestimmt die Schwingungsqualität und den Klang der Schale.

Klänge durch Schlagen oder Reiben

Einzigartige und obertonreiche Klänge entlockt man den Schalen, wenn man sie mit einem Schlegel anschlägt oder mit einem Reibeklöppel reibt. Ob die Schale „hell“ oder „dunkel“ klingt, hängt neben der Form, der Materialzusammensetzung und der Stärke des Randes auch davon ab, ob man die Schale mit einem harten oder weichen Ge­genstand zum Klingen bringt.

Dementsprechend entwickeln sich Ober- oder Untertöne, die den Grundton der Schale in einer vielfältigen Weise ergänzen und den individuellen bezaubernden Klang einer guten Klangschale ausmachen.

Klangschalen lassen uns schwingen

Die Klangschalen sind eine wertvolle Hilfe, um die Schwingungsfähigkeit eines Menschen wieder herzustellen, ureigene, verschüttete Bedürfnisse in die Wahrnehmung zu holen und von dort her Kräfte aufzubauen, die auch eine Bereitschaft zur Veränderung auf­rufen können.

Wenn Kopf und Herz blockiert sind, verläuft der Alltag oft schwierig. In unserer kopforientierten Zeit haben viele Menschen den Zugang zu ihren Instinkten verloren. Dadurch haben sie auch den Zugang zu sich selbst, das Vertrauen in sich und ihren Körper verloren.

Mit der Unterstützung der Klangschalen ist es wieder möglich, zu einer vertieften Atmung zu gelangen und vor allem den eigenen Atemrhythmus wieder spüren zu lernen und somit Kontakt zur inneren Quelle zu finden.

Loslassen und sich selbst finden

Regelmäßige Klangschalenbäder bieten die Chance, die eigene Selbstsi­cherheit und das eigene Selbstvertrauen wieder aufzubauen und dadurch auch wieder die volle Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

Mit der Zeit baut sich das Vertrauen in den eigenen Körper wieder auf, es wird immer leichter in sich hineinzuspüren, loszulassen, geschehen zu lassen, sich anzu­vertrauen und sich schlussendlich auch hinzugeben. Die Klangmassage hat sich aufgrund guter Erfahrungen als ein wunderbares und geeignetes Mittel erwiesen, genau diesen Zustand des Loslassens zu erreichen und wieder „in Fluss zu kommen“.

Entspannung im Alphazustand

Im so genannten Alphazustand, einem Stadium tiefer Entspannung, bietet sich zusätzlich die Möglichkeit mit Hilfe von Klangreisen, durch Affirmation, positive Bejahung und Suggestion den eigenen inneren Frieden wieder zu entdecken.

In dem Zustand tiefer Entspannung können Bilder wachsen und entstehen, die den Ursprung der Blockaden aufzeigen. Diese können nun ruhig und gelassen angeschaut und somit auch losgelassen werden. Das Problem kann sich lösen. Die klassischen Hauptblockaden liegen in der Regel im Bereich des Be­ckens.

Sich selbst wieder wahrnehmen

Wir sind in unserer Gesellschaft durch Kopflastigkeit geprägt, Gefühle werden zurück­gedrängt, wir haben unsere Einheit, unsere Gesamtheit verloren. Hier ist die Klang­massage ein gutes Mittel, die Blockaden sanft zu lösen, unsere Einheit wiederherzu­stellen.

Der gesamte Körper gerät durch die Klangmassage in gelöste Schwingung und kann so auch wieder als Gesamtheit wahrgenommen werden.

Meine Klangmassageausbildung nach Hess habe ich im Jahr 2004 absolviert und seit diesem Zeitpunkt baue ich diese wunderbare Ganzheitsmethode in Einzelsitzungen oder auch in der Gruppenarbeit mit voller Begeisterung und Überzeugung ein.

Hier können Sie die komplette Ausgabe anfordern …

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