Gesunde Ernährung

Köstlichkeiten aus der Natur

Gesunde Ernährung

Die Natur beschenkt uns mit einer Reihe von vitalisierenden Lebens-Mitteln – auch in der Frühlingszeit. Die enthaltenen Vitalstoffe sorgen für einen gut funktionierenden Stoffwechsel und ein intaktes Immunsystem – beides eine Grundvoraussetzung für unsere Gesundheit.

Ein gestörter Stoffwechselablauf kann zu Konzentrationsmangel und Leistungsschwäche führen. Um der Frühjahrsmüdigkeit zu entgehen, ist es deshalb besonders wichtig, auf vitalstoffreiche Lebensmittel Wert zu legen.

Sie bewirken außerdem eine Entschlackung des Körpers, d. h. sie regen den Organismus dazu an, Giftstoffe (z. B. Blei und Pestizide) sowie Stoffwechselprodukte vermehrt auszuscheiden.

Zu diesen gesunden Nahrungsmitteln zählen

Radieschen, die die Nierentätigkeit anregen.

Die kleinen roten scharfen Kugeln bieten Vitamin C, Karotin, Kalium, Eisen und schwefelhaltige Senföle. Vor allem diese Senföle fördern den Gallenfluss und erleichtern damit die Fettverdauung. Außerdem wirken sie antibakteriell und schützen uns so vor Erkältungen.

Scharf und hilfreich: Die Senföle in Radieschen fördern die Fettverdauung und schützen uns vor Erkältungen.

Spargel, eines der ersten frischen Gemüse im Frühjahr, hilft, den Körper mit Immunsystem stärkendem Vitamin C zu versorgen. Nicht umsonst gilt dieses Gemüse auch als Schönheitsmittel, da der Vitalstoff der Hautalterung vorbeugt. Die enthaltene Folsäure, ein B-Vitamin, fördert die Blutbildung und sorgt damit für einen schönen Teint. Das Gemüse zählt zu den guten Kaliumlieferanten und wirkt deshalb entwässernd sowie entschlackend. Ballaststoffe sorgen für eine gute Verdauung und damit für Wohlbefinden. Spargel ist deshalb die optimale Bereicherung für Ihren Speiseplan im Frühjahr.

Spargel, die Königin unter dem Frühjahrsgemüse, sorgt für straffe Haut und verleiht einen schönen Teint.

Auch Spinat zählt zu den Powerpflanzen im Frühjahr. Dieses Blattgemüse enthält besonders viel Karotin, das wichtig zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs ist. Außerdem hat es viele Mineralstoffe (z. B. Eisen, Kalium, Magnesium) sowie Vitamin C zu bieten. Spinat gilt in der Volksheilkunde auch als Libido-stärkendes Mittel. Die grünen Blätter zählen ebenso wie Radieschen, zu den nitratreichen Gemüsesorten und sollten deshalb nicht mehrmals pro Woche in größeren Mengen gegessen werden

Durch seine Inhaltsstoffe ist Kopfsalat hochwertig. Vor allem aufgrund der weichen Blätter und der guten Bekömmlichkeit eignet er sich besonders für die Krankenernährung. Die Innenblätter weisen, bedingt durch den geschlossenen Salatkopf, einen geringeren Vitamin C-Gehalt auf. Deshalb sind die äußeren, grünen Blätter gesundheitlich gesehen wertvoller. Einziger Nachteil ist die hohe Nitratspeicherfähigkeit des Kopfsalates in der lichtarmen Jahreszeit. Kopfsalat aus Freilandkulturen im Frühjahr und Sommer ist daher zu bevorzugen.
Chicorée und Radicchio stehen im Frühjahr zur Bereicherung des Speiseplans zur Verfügung. Beide Salate enthalten neben einer Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen den Bitterstoff Intybin. Diese Substanz unterstützt nicht nur die Leber- und Gallentätigkeit, sondern auch Magen und Bauchspeicheldrüse. Mischen Sie einen klein geschnittenen Apfel oder eine Orange unter den Salat – das mildert den herben Geschmack und verleiht eine fruchtige Note.

Aus prallen Kohlköpfen lassen sich preiswerte und leckere Rohkostsalate zaubern: Frisch gehobelt und geschnitten, mit einem milden Dressing aus Apfelessig und Sonnenblumenöl, liefern sie viele Ballaststoffe und gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzeninhaltstoffe. Neben Weiß- und Rotkohl bringen auch Spitzkohl und Chinakohl Abwechslung in die Salatauswahl.

Zum Ende des Winters spitzen zudem die ersten Wildkräuter aus.

Löwenzahn und Brennnessel sind bestens dazu geeignet, die entgiftende Tätigkeit der Leber zu unterstützen.

Bis ins Frühjahr hinein sind die verschiedenen Wurzelgemüse erhältlich, wie zum Beispiel Karotten. Sie bieten reichlich Karotine, ermöglichen dadurch besseres Sehen in der Dämmerung und schützen vor Arteriosklerose.

Der intensive Geschmack von Knollensellerie (Zeller) weist auf einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen hin. Diese fördern die Entwässerung und Entschlackung. Außerdem wirken sie antibakteriell und helfen damit z. B. Harnwegsinfektionen zu vermeiden.

Raspeln Sie die Gemüse, wie etwa die Rote Rübe, direkt in das vorbereitete Salatdressing. Auf diese Weise werden kaum Vitamine durch den Luftsauerstoff zerstört.

Mischen Sie Kidneybohnen, Linsen oder Mais (Konserve oder Tiefkühlware), Champignons, Schafskäse oder Oliven in den Salat – das ist eine kalorienarme Gute-Laune-Hauptmahlzeit.

Zusammenfassend:

Hauptbestandteil der täglichen Ernährung sollte frische, vitaminreiche und fettarme Kost sein.

Essen Sie sehr viel Obst und viel Gemüse.

Mittags ist mageres Fleisch oder magerer Fisch zu empfehlen mit komplexen Kohlenhydraten wie zum Beispiel Hirse.

Abends können Sie dann eventuell einen Salat mit einer Käseauflage und einem Joghurtdressing verzehren.

Variieren Sie bei der Zubereitung und den Gemüse- und Obstsorten.

Bieten Sie zum Beispiel verschiedene Dips an oder mischen Sie Blattsalate mit Obst. Dazu schmeckt Vollkornbrot.

Fleisch sollte jetzt eher eine seltene Beilage sein.

Wenn Fleisch oder Fisch auf den Tisch kommen, dann sollten die Speisen fettarm zubereitet werden, zum Beispiel können sie gegrillt werden statt paniert, gebraten oder frittiert.

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