Mobbing am Arbeitsplatz

Zwischenmenschlicher Kleinkrieg mit gesundheitsbedrohlichen Folgen

In der Fachwelt wird „Mobbing“ sehr nett umschrieben und beschönigend als „Systematische wie auch strategische, verbale sowie nonverbale, konfliktbeladene Kommunikation“ bezeichnet.

Außenseiter von Mobbing betroffen
Im Erlebnishorizont von  Betroffenen wird Mobbing jedoch eher als ein zwischenmensch­licher Kleinkrieg wahrgenommen, wodurch eine Person über einen längeren Zeitraum hinweg (ca. 1 Jahr) am Arbeitsplatz, systematisch und strategisch zerstört wird. Im klassischen Sinne geschieht Mobbing nur in einer Zwangsgemeinschaft, wo Menschen wegen Beruf, Ausbildung oder Militär zusammen sein müssen. Jedoch gab es schon in der Antike das Ritual um den „Sündenbock“, bei dem die destruktive Energie einer Gesellschaft auf den „Außenseiter“ projiziert und kanalisiert wurde. Diese Dynamik hat sich in ihrem Kern nie geändert, hat jedoch im Laufe der Geschichte andere Formen angenommen. Die Zeitungen berichten täglich von vielen tragischen Schicksalen, wie wir Menschen mit Außenseitern umgehen. Wer kennt nicht Erzählungen vom „klassischen Dorftrottel“, der von einer Kinderschar gedemütigt und geschlagen wird?

Lesen Sie in der Herbst Ausgabe 2008 mehr zum brisanten Thema Mobbing: Welche Mobbing-Strategien es gibt, was Uraschen und Motive sein können, warum es krank macht und was Sie als Betroffene/r dagegen unternehmen können.

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