Gewichtsmanagement

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GewichtsmanagementHerr und Frau Österreicher werden immer dicker, schon jedes fünfte Kind ist zu dick. Tendenz steigend. Neben der psychischen Belastung kann Übergewicht mittel- und langfristig auch schwere physische Schäden verursachen. Was und wie wir essen und trinken, beeinflusst unseren Stoffwechsel und damit letztlich unser Befinden. Essen bedeutet mehr als nur Aufnahme von Nahrung, es dient der Aufrechterhaltung von Lebensfunktionen, Aktivität und Leistung. Essen ist eine durch das Hungergefühl gesteuerte individuelle Verhaltensweise, die durch Sinnlichkeit und Motivation geprägt ist und hohen sozialen Wert hat.

Ungleichgewicht
Übergewicht ist Folge eines Ungleichgewichtes zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch. Dem Körper wird also mehr Energie zugeführt als er braucht. Dieses Zuviel an Energie wird im Körper zu Fett umgewandelt und gespeichert. Das Zulegen an Gewicht ist an sich eine sinnvolle Programmierung, die in der Evolution des Menschen begründet ist: Übergewicht ist nichts anderes als Reserve für schlechte Zeiten.

Frühe Prägungen
Unsere Essgewohnheiten hängen sehr eng mit unseren ersten frühkindlichen Erfahrungen bei der Nahrungsaufnahme zusammen. Je nachdem wie ein Säugling die ersten Erfahrungen mit der Nahrungsaufnahme erlebt, wird er als Erwachsener eine positive und lustvolle oder eine problematische Beziehung zum Essen haben.

Sowohl die schlechten Esser unter den Kindern als auch die kleinen Dickerchen sind nach Ansicht der Psychologen in einer gestörten mütterlichen Beziehung verhaftet. Mütter, die auf die jeweiligen Bedürfnisse ihres Kindes in einer natürlich richtigen Art reagieren, legen die Basis für eine sinnliche Erfahrung und eine gesunde Beziehung zum Leben, Essen und auch zur Sexualität. Wird Essen zum Trostspender oder zum Ersatz für die Erfüllung persönlicher Wünsche, wie dem Bedürfnis nach Zuwendung oder auch nach Macht, kann die fehlgeleitete Einstellung zum Essen in eine Form der Ess-Störung münden. Essen aus Frust oder Essensverweigerung – beides ist möglich und zeigt von sehr komplexen Verknüpfungen materieller Nahrungsaufnahme mit psychischen Vorgängen.

Welche Folgen kann Übergewicht haben?
Übergewicht ist für Erwachsene und Kinder gleichermaßen gefährlich, denn dadurch können sehr viele Erkrankungen entstehen.

  • Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Gicht oder erhöhter Cholesterinspiegel.
  • Das Risiko an Bluthochdruck, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Fettleber oder Thrombosen zu erkranken steigt erheblich.
  • Die Unfallgefahr und das Risiko für Komplikationen bei etwaigen Operationen sind erhöht.
  • Übergewicht macht träge und führt zu einer verstärkten Bewegungsarmut. Kaputte Knie und Hüften, arge Abnützungen der Wirbelsäule und damit verbundene Schmerzen sind die Folge.

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