Elektrosmog

Wie gefährlich ist er?

ElektrosmogBei Elektrosmog handelt es sich um eine besondere Form der „Umweltverschmutzung“, die im Gegensatz zu anderen Umweltgiften nicht bewusst wahrnehmbar ist.

„Könnten wir Elektrosmog hören, wäre dies nicht auszuhalten. Vorbeugend unnötigen Belastungen aus dem Weg zu gehen, ist das Gebot der Stunde“, meint der Arzt Dr. Walter Glück in seinem neu erschienenen Buch „Heilsame Schwingungen – Die neue Dimension der sanften Medizin“.

Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Arten von Elektrosmog:

  • Niederfrequenter Bereich (NF) = elektrische und magnetische Wechselfelder
  • Hochfrequenter Bereich (HF) = elektromagnetische Wellen (z.B. Handy, Handymasten)

Niederfrequente elektrische Wechselfelder
Sie entstehen überall dort, wo Strom in der Leitung vorhanden ist, auch wenn keiner verbraucht wird, d.h. kein Verbraucher in Betrieb ist. So findet man diese in Elektroinstallatio­nen (Kabel, Steckdosen, Schalter) und angeschlossenen Geräten.
Niederfrequente magnetische Wechselfelder Sie sind die Folge von elektrischem Stromfluss in eingeschalteten Geräten, Leitungen, Bahn- und Hochspannungsleitungen. Je höher die Spannung ist und je weiter die Leiter vonei­nander weg angeordnet sind, desto höher ist das magnetische Feld, das entsteht.

Hochfrequente Strahlung
Sie entsteht überall dort, wo elektrische und magnetische Felder miteinander verschmelzen und wird wegen ihrer großen Reichweite und der schnellen Ausbreitung ihrer Wellen vor allem bei Mobilfunk, Radio- und Fernsehsen­dern, Radar und Richtfunk, WLAN (Internet per Funk), schnurlosen Telefonen (DECT), Babyphonen und der Mikrowelle genutzt.

Anfang der 90er Jahre wurde die Kommunikation mit gepulsten Frequenzen möglich – die Folge war der Handyboom. Man bedenke: 217 Mal pro Sekunde wird heute beim Mobilfunk das Gespräch zwischen Sendemast und Handy neu aufgebaut (= gepulste Strahlung).

Wirkung
Menschen sprechen unterschiedlich auf Frequenzen, Leistungsdichten und Kombinationen der einzelnen Felder an und haben eine frequenzabhängige individuelle Empfindsamkeit. Wissenschaftler meinen, dass gerade niederfrequente Felder (Hausinstallationen, Bahnstrom) in Verbindung mit anderen künstlichen Feldern, z.B. Hochfrequenz-Bereich, besonders störend wirken können. Zusätzlich belegen Studien, dass gepulste hochfrequente elektromagnetische Strahlung den regionalen zerebralen Blutfluss beeinflusst und Handystrahlung durch ihre Nähe zum Ohr einige Zentimeter in den Kopf eindringen.

Gesundheit
Die interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin beobachtete in den letzten Jahren in diesem Zusammenhang einen dramatischen Anstieg schwerer und chronischer Erkrankungen, wie Lern-, Konzentrations- und Verhaltensstörungen bei Kindern, Blutdruckentgleisungen, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkte und Schlaganfälle. Des Weiteren wurden auch folgende Reaktionen beobachtet: Absinken des Melatonin-Spiegels  (steuert den Tag-Nacht-Rhythmus), Depressionen, Unruhe, Schlafstörungen, Schwächung des Immunsystems, Erbänderungen in den Zellen, Bettnässen, Kopfschmerzen, Allergien, u.v.m.

Vorsorgewerte
Grenzwerte schützen uns nur vor thermischen Effekten. Neue Studien belegen aber, dass die Wirkung von HF-Strahlung bereits weit unter diesen Grenzwerten beginnt. Deshalb haben Ärzte Vorsorgewerte entwickelt, welche nicht überschritten werden sollten. Diese Werte sind in der Arbeit, zu Hause und in besonders sensiblen Räumen (z.B. Schlafplatz) unterschiedlich angesetzt. Wenn die Vorsorgewerte eingehalten werden, ist eine gesundheitliche Schädigung nach heutigem Stand auszuschließen. Bei Überschreitung geben viele Studien Hinweise, dass sehr wohl eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung bestehen kann.

Medien 2009
Die Reflex-Studie, ein von der EU gefördertes Projekt, das in den Jahren 2000-2004 teilweise am Institut für Arbeitsmedizin der Wiener Medizinuni durchgeführt wurde, stellt dar, dass die von Handys ausgehende elektroma­gnetische Strahlung bereits bei sehr niedriger Frequenz an menschlichen Zelllinien das Erbgut einer Zelle durch so genannte DNA-Strangbrüche schädigen kann. Irritiert werden dabei wichtige Zellenzyme, die die Reparaturkapazität der Zelle herabsetzt.

Den kompletten Artikel finden Sie in der Herbst Ausgabe 2009 vom Magazin “Fitness & Vital Coach”.

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