Expertentipps

Endlich Sommer

Wir haben lange auf ihn gewartet – jetzt ist er da! Damit Sie den Sommer in vollen Zügen genießen können, sollten Sie Ihre Ernährung den Temperaturen anpassen. Fettreiche, schwer verdauliche Speisen sind eine zusätzliche Belastung für den Körper! Leichte Kost hingegen hilft Ihnen, sich auch an heißen Tagen wohl zu fühlen! Erfrischende Salate, mageres Fleisch und Fisch sind jetzt genau das Richtige! Essen Sie außerdem viel frisches Obst und Gemüse mit einem hohen Wassergehalt wie Äpfel, Wassermelonen, Marillen, Pfirsiche, Gurken und Tomaten!  So lässt Sie auch die größte Hitze völlig kalt!

Regina Joha, Ernährungstrainerin


„Always on the run“

Wer mit dem Laufsport beginnen und leere Kilometer vermeiden möchte, sollte sein Training unbedingt mit Hilfe eines Pulsmessgerätes steuern und kontrollieren. Dieses zeigt – vergleichsweise wie ein Tachometer beim Auto – an, ab wann man im „roten“ Bereich trainiert und somit einen falschen Trainingsreiz setzt. Für Laufeinsteiger gilt außerdem, zuerst eine solide Grundlagenausdauer aufzubauen und erst danach an Temposteigerung zu denken. Erhöhen Sie daher zuerst die Anzahl Ihrer wöchentlichen Trainingseinheiten, dann die Dauer der Einheiten und erst dann das Tempo.

Michael Denk, Personaltrainer


Abwarten und Tee trinken

Immer wieder gibt es Situationen, die uns dazu zu zwingen scheinen, dass wir rasch gute Entscheidungen treffen. Doch was tun, wenn es einmal nicht so leicht fällt? Nimm dir die Zeit, auch wenn alle anderen schon drängen, dich einfach zurückzulehnen und zu sagen: „Jetzt nicht, ich brauche noch ein wenig Zeit!“ Am besten machst du dir noch eine entspannende Tasse Kräutertee. Nimm dich ganz bewusst zurück und lass die Hektik der anderen an dir abprallen. Du wirst sehen, mit ein wenig Abstand und losgelöst von dem Stress fällt dir die Entscheidung bestimmt viel leichter!

Manuela Kohlert, Mentalcoach


Prof. Bankhofer´s Gesundheits-Tipp:
Drücken Sie den Bluthochdruck mit den Händen einfach runter

Wer an einem erhöhten oder zu hohem Blutdruck leidet, der braucht ärztliche Behandlung. Doch es macht Sinn, wenn man zur Unterstützung der medizinischen Therapie zusätzlich Maßnahmen setzt, mit denen man den „stillen Killer“ schneller und besser in den Griff bekommen kann. Es gibt da eine einfache Übung, die von Experten an der Universität von Michigan in den USA entdeckt worden ist, als sie rund 1.000 Patientenstudien ausgewertet haben. Man kann mit bloßen Händen den Blutdruck senken. Man muss mehrmals am Tag die Finger beider Hände ineinander verzahnen, fest kneten und drücken. Jeweils 40 Sekunden lang. Außerdem sollte man beide Hände miteinander massieren, etwa wie beim gründlichen Händewaschen. Innerhalb von vier Wochen konnte bei den meisten Patienten allein durch diese Übungen mit den Händen der Blutdruck um bis zu 10 Prozent gesenkt werden.

Prof. Hademar Bankhofer


Farben und Ziele

Bringen Sie Farbe in Ihr Leben und denken Sie bunt. Malen Sie sich mit allen Sinnen genau aus, wie Ihr Leben optimal verläuft. Riechen, hören, spüren, sehen, schmecken Sie Ihr Leben. Erstellen Sie Ihr ganz persönliches inneres Bild von Ihrem angestrebten Zustand, Prozess oder Ziel. Hilfreich ist dazu eine Zeichnung, Malerei oder Collage zu gestalten. Im Idealfall platzieren Sie dieses Bild so, dass Sie es täglich mehrfach vor Augen haben. Ihr Unbewusstes nimmt das Bild auf und kann es so verinnerlichen.

Andrea Wendl, Vital- und Lebenscoach


Couch-Entspannung

Legen Sie eine CD mit ruhiger Musik nach Ihrem Belieben ein. Achten Sie darauf, dass Sie für einige Minuten nicht gestört werden. Legen Sie sich in angenehmer Position auf die Couch oder auf eine Matte. Nun schließen Sie die Augen. Sie merken, wie Sie eine innere Ruhe umgibt. Nun stellen Sie sich eine angenehme Situation vor, etwas, das Ihnen in positiver Erinnerung ist (Urlaub, Treffen mit Freunden,…). Lassen Sie dieses Gefühl noch in Ihnen nachwirken, bevor Sie sich wieder zurück in den Alltag holen.

Manuela Kohlert, Mental-, Intuitions- u. Bewusstseinstrainerin


Frische Luft und Bewegung

Outdoor Training auch in der kalten Jahreszeit
Der Schönwetter-Bewegungsdrang weicht im Winter sehr schnell dem Widerwillen sich in der ständig düsteren, feuchtkalten Umgebung zu quälen. Neben der Tatsache, dass der innere Schweinehund schon Chips und eine warme Decke bei der Fernsehcouch vorbereitet hat, will er einem auch einreden, dass Outdoor Training bei solchen Bedingungen zwingendermaßen zu Verkühlung und Krankheit führen muss. Doch weit gefehlt – solange die Außentemperatur nicht unter -15°C fällt und man einige Tipps beachtet:

Angepasste Funktionskleidung nach dem Zwiebelschalenprinzip tragen:
Auch Unterwäsche, Kopfbedeckung (über den Kopf geht sehr viel Wärme verloren!) und Handschuhe müssen funktionell sein, d.h. Schweiß nach außen leiten, aber Wind und Nässe abhalten. Während des Trainings darf man ruhig die Jacke öffnen – aber bitte sofort nach Trainingsende wieder schließen! Fetthaltige Cremes fürs Gesicht verhindern außerdem trockene, gerötete und rissige Haut.

Viel trinken, auch wenn man keinen Durst verspürt:

Vor und nach dem Training sollten warme Getränke getrunken werden. Dabei unbedingt auf Alkohol verzichten, da dieser die Gefäße weitet und so zu Wärmeverlust führt.

Durch die Nase atmen?

Zwar wird die Luft dadurch besser erwärmt und angefeuchtet, doch ist dies bei gesunden, nicht empfindlichen Personen nicht notwendig. Gegen stechend kalte Luft helfen auch ein Tuch oder eine Sturmhaube über dem Mund. Vermieden werden sollten hingegen übermäßig intensive Einheiten bei starker Kälte!

Mag. Rudolf Nastl


Infrarot-Licht Wärmequelle

Die Kälte macht uns Menschen in der winterlichen Jahreszeit oft zu schaffen. Steife Gelenke, verspannte Muskeln und Rückenbeschwerden machen sich bemerkbar. Durch  eine gezielte Infrarot-Licht Wärmebehandlung können Verspannungen gelöst, Rückenschmerzen gelindert und das Immunsystem gestärkt werden. Wärme wird schon seit Jahrhunderten zur Behandlung verschiedenster Beschwerden eingesetzt. Die von der Infrarotlampe abgegebene Wärme erzielt ein angenehmes Gefühl des Wohlbefindens, führt zur Beruhigung und innerer Entspannung.

Sonja Majewski