Sinnvoll schenken

sinnvoll schenken

Bald ist es soweit – das Christkind kommt. Die Zeit um Weihnachten gilt als ruhig und besinnlich, doch oft artet die Vorweihnachtszeit bei der Suche nach dem passenden Präsent in Stress aus. Die eNu hat deshalb Tipps für „sinnvolle“ Geschenke, die nicht nur den EmpfängerInnen Freude bereiten.

 Zu Weihnachten möchten wir unseren Mitmenschen Freude bereiten, was sich seit über 500 Jahren mit dem Brauch des gegenseitigen Beschenkens ausdrückt. Dieser positive Gedanke führt aber mittlerweile oft dazu, dass die Suche nach dem richtigen Geschenk zu einer Belastung für die Nerven, das Geldbörsel und die Umwelt wird. An den Weihnachtsfeiertagen fällt in den niederösterreichischen Haushalten etwa 25 Prozent mehr Abfall an. Allen voran werden die Altpapiercontainer durch den Anstieg an Verpackungen (z.B.: Geschenkpapier) stark belastet und das Restmüllaufkommen steigt beträchtlich. Bedauerlicherweise trifft dies auch auf den Anteil an weggeworfenen Lebensmitteln zu. Gegen Ende der Weihnachtsfeiertage und nach den Silvesterpartys wird auch viel Altglas und Metall (Dosen) entsorgt. Leider landen oft auch unerwünschte  Geschenke, neu und ungebraucht, direkt im Müll. Das muss nicht sein, sagt Christa Ruspeckhofer, Leiterin der Abteilung „Umwelt & Leben“ bei der Energie- und Umweltagentur. Sie empfiehlt – vor allem für Erwachsene – statt „Wegwerfprodukten“ und kurzlebigen Konsumgütern, dauerhafte Geschenke, „Zeit-Geschenke“ und Spenden für Hilfsorganisationen.

Sinnvoll schenken

  • Regenwald vom Christkind: Sie können ein Stück Regenwald kaufen und vor der Rodung retten oder Patenschaften für Tiger, Wale oder Delphine übernehmen. Auch lokalen Tierschutzorganisationen kann durch monatliche Spenden unter die Arme gegriffen werden. Ein solches Geschenk ist vor allem für Menschen, die sich ein Haustier wünschen, aber zu wenig Zeit für die Betreuung haben, interessant. Die meisten Tierheime ermöglichen auch Besuche bei den „Patentieren“ und es können Streicheleinheiten und Leckerlies verteilt werden.
  • Ein Huhn unterm Christbaum: Viele Sozialorganisationen stellen SpenderInnen originelle Urkunden aus, damit man unterm Christbaum nicht mit leeren Händen dasteht. So kann man unter anderem Hühner für Familien in El Salvador oder Geburtssets für Frauen in Uganda spenden (gesehen auf: http://www.plan-deutschland.de/helfen-mit-plan/sinnvoll-schenken/start/). Ähnliche Spendenaktionen bieten natürlich auch bekannte österreichische Sozialorganisationen an, wie beispielsweise: Caritas, Kindernothilfe, SOS Kinderdorf, Licht ins Dunkel, Das Rote Kreuz, Ärzte ohne Grenzen oder UNICEF. Christa Ruspeckhofer: „Wichtig ist immer darauf zu achten, dass die AnbieterInnen auch Träger des Spendengütesiegels sind. So können Sie sicher sein, dass ihre Spende auch wirklich am Ziel ankommt.“
  • Das wertvollste Geschenk – Zeit: Neben Geldspenden freuen sich Hilfsorganisationen natürlich besonders über aktive Mithilfe und auch viele Beschenkte freuen sich am meisten über sogenannte „Zeit-Geschenke“ wie eine Einladung zum Essen, einen gemeinsamen Wanderausflug oder einfach einen gemütlichen, stressfreien Abend in der Weihnachtszeit.
  • Selbstgemachtes: Schon beim Schmücken des Christbaums kann man die eigene Kreativität nutzen. Selbstgemachter Weihnachtsschmuck, zum Beispiel aus Tannenzapfen oder Stroh, sticht ins Auge und ist ökologisch unbedenklich. Auch als Geschenk kommt Selbstgemachtes, wie zum Beispiel Marmeladen, Säfte oder ein selbstgebastelter Bilderrahmen, immer gut an.

 Eine Linksammlung zu den Themen Sinnvolles Schenken und Spendenorganisationen finden Sie auf www.enu.at/sinnvoll-schenken 

Weitere Informationen:

Energie- und Umweltagentur NÖ, 3100 St. Pölten, Grenzgasse 10

02742 219 19, office@enu.at, www.enu.at

Tipp: Schenken Sie eines unserer  Druckwerke wie zum Beispiel:  „Alte Spiele – neu entdeckt!“ (mit 50 Spielanleitungen für drinnen und draußen) oder unser „Klimakochbuch“!

Zu bestellen unter 02742 219 19 oder office@enu.at!

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